Wie finden wir den richtigen Hochzeitsfotografen?

Die Hochzeit ist für die meisten Paare der wichtigste Tag im gemeinsamen Leben.

Voller bedeutender Momente schwindet der Tag. Deshalb ist es umso wertvoller, die Bilder im Nachhinein, in aller Ruhe, noch einmal

anzuschauen.

Doch wie findet man den richtigen Hochzeitsfotografen?

 

1. Schaue dir die bisherigen Arbeiten der Fotografen an.
Passt der Stil zu euren Vorstellungen? Ist die Bearbeitung und die Art der Fotografie auch noch 

in einigen Jahren schön anzusehen, oder nur ein kurzer Trend?

Auf den Websites sind oft nur die Highlights der Hochzeiten veröffentlicht- lasst euch deshalb im

Gespräch auch einmal 1-2 vollständige Reportagen zeigen.

 

2. Stimmt die Sympathie und harmoniert ihr miteinander?

Der Hochzeitsfotograf kommt euch an diesem Tag so nahe, wie sonst nur die engsten Freunde und

Verwandte. Er begleitet euch bei intimen Momenten (wie dem getting ready) und ist den ganzen Tag an eurer Seite.

Ihr solltet deshalb (in einem Vorgespräch/ am Telefon) unbedingt auf gegenseitige Sympathie achten.

 

3. Was ist in dem Preis enthalten?

Was erhalte ich genau für den angebotenen Preis? Wie viele Bilder erhalte ich?
Werden die Bilder bearbeitet? Gibt es eine Online-Galerie und/oder Abzüge dazu?
Die Leistungen variieren sehr stark- befragt euren Fotografen zurvor unbedingt!

P.S.: Bei uns gibt es alle Bilder des Tages bearbeitet- es gibt kein Limit.

Die Bilder gibt es auf einem USB-Stick mit Abzügen und auf Wunsch in einer Online-Galerie, sodass man diese auch mit

allen Freunden teilen kann.

 

4. Bietet der Hochzeitsfotograf auch Hochzeitsalben an? Kann er euch welche zeigen?

Das schönste Gefühl für einen Fotografen ist es, seine Bilder gedruckt in der Hand zu halten.

Ebenso wertvoll ist es für ein Hochzeitspaar, die eigene Hochzeit wertig und zeitlos als Album in der Hand zu halten.

Digitales ist vergänglich, ein Hochzeitsalbum ist generationsübergreifend und verbindet das Paar immer mit diesem besonderen Tag.

Sprecht euren Fotografen darauf an!

 

5. Lässt er euch Zeit, die Entscheidung für einen Hochzeitsfotografen zu treffen, oder

setzt er euch unter Druck?

Das erste Bauchgefühl muss stimmen- das ist klar. Dennoch sollte euch

der Hochzeitsfotograf / die Hochzeitsfotografin die Möglichkeit geben, nach dem Vorgespräch alles noch einmal im Ruhe durchzusprechen und ohne Druck eine Entscheidung zu treffen.

 

6. Quantität vs. Qualität.

Wir legen Wert auf hochwertige, zeitlose Bilder.

5.000 Bilder für eine Hochzeit zu versprechen mag sich verlockend anhören, ist aber kein Argument für gute Qualität.

Niemand (!) schaut sich im Nachhinein so viele Bilder an. Die Gefahr, dass diese unbeachtet auf dem Rechner verbleiben ist groß.

 

7. Kann das nicht ein Gast machen? Oder: Onkel Bob bringt seine Kamera mit.

Jeder hat irgendjemanden im Freundeskreis, der gerne (vielleicht auch gut?) fotografiert.

Oftmals kommen Angebote, die eigene Hochzeit zu fotografieren automatisch.

Dennoch sollte man solche Anfragen dankend ablehnen.

Die Verantwortung für eine komplette Hochzeit ist groß, wichtige Augenblicke schwinden und

mit fehlender Erfahrung ist die Gefahr groß, diese im richtigen Moment zu verpassen.

Die wechselnden Lokalitäten (dunkle Kirchen, Mittagssonne) erfordern spezielles Wissen und einen gelernten Umgang mit der Kamera.

Was passiert, wenn die Speicherkarte voll ist, oder einen Fehler meldet?

Professionelle Fotografen benutzen Kameras mit zwei Speicherkartenslots, sodass die Bilder immer gleichzeitig auf zwei Speichermedien geschrieben werden.

Zudem hat ein professioneller Fotograf mindestens eine zweite Ersatzkamera dabei.

Es gibt noch  viele weitere Punkte und man könnte die Liste endlos weiter führen.

Aber eine gute Kamera macht noch keinen guten Fotografen- deshalb:

Unser gut gemeinter Tipp: Engagiert einen professionellen Fotografen!
Eine Hochzeit zu fotografieren ist die Königsklasse der Fotografie und da gibt es keinen Raum für Experimente :-).